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BL: „Na endlich“ geht’s los12.09.2013
Startschuss zur Bundesliga-Saison 2013/14. Die Liga wieder komplett mit jeweils 6 Herren und Damen Mannschaften bestückt, eröffnet die Spieltage in Nümbrecht auf dem System Beton. Schön so viele neue Gesichter zu sehen: Zum ersten Mal mit dabei die Putter aus Künzell bei den Herren mit ihrem Italien-Import Francesco Leuci und bei den Damen die Spielgemeinschaft Schwaikheim/Ludwigshafen. Internationale Verstärkung haben auch die Niendorfer erhalten: Für sie kämpft jetzt Allan Schwab aus Dänemark um die Punkte. Im Göttinger Damen-Team schwingt Paulien Jasper den Schläger.

Was soll man sagen? Wenn den Planern die Möglichkeiten ausgehen, wird einfach Nümbrecht aus dem Hut gezaubert: Nach 2005 und 2007 jetzt die 3. Auflage eines Spieltags auf dem historischen Geläuf. Es hat sich nichts verändert – die Anlage bietet abwechslungsreiche und spaßige Schlagvarianten, ist nicht sonderlich selektiv und lässt trotz ihres bescheidenen Zustands durchaus tiefe Ergebnisse zu. Ahh - Fast vergessen: Die Ablegelinien und Abschlagskreise wurden erneuert und dabei 1-2mm Farbe aufgetragen.

Auch wenn am Trainingsfreitag Sommerwetter und 30 Grad angesagt waren, standen die Chancen für einen wertungsfähigen Spieltag am Sonntag schlecht. Bereits der Samstag Vormittag musste in Cafés ausgesessen werden und für den Sonntag waren mit 99,9% Wahrscheinlichkeit üppige und andauernde Niederschläge vorhergesagt. Morgens um 4:00 Uhr fing es dann auch an mit Gewittern und Regenfluten: An ein Einschlagen um 7:00 war nicht zu denken und so rückte das Hardenberger Team erst zu 8:00 auf die Anlage – passend, den der Turnierstart war auf 9:00 verschoben worden. Der Starkregen war dann auch vorbei und auch der Regenradar zeigte keine weiteren Niederschlagsechos an. Nur Pech, dass es trotzdem bis 12:00 weiter nieselte. Mal stärker, mal schwächer: 2 Bahnen spielen, unterbrechen, 1 Bahn spielen, unterbrechen, abziehen, unterbrechen,... Mehr als 2 Runden würden nicht zu spielen sein. 2 Runden auf dieser Anlage, bei diesen Bedingungen: Da kann der Auftakt zum Roulette werden und man schneller wichtige Punkte verlieren als einem lieb sein kann – dann doch lieber ohne Wertung abreisen? Wenige Minuten vor dem wahrscheinlichen Abbruch dann aber doch die Wende. Es wird trocken, es wird gespielt. Arheilgen, mit dem besseren Start, zieht nach 4 Spielern bis auf 8 Schläge davon. Glücklicher Weise können A. Geist und H. Erlbruch kontern, so dass es nach dem ersten Durchgang bei einem Rückstand von 3 Schlägen bleibt. Nicht prickelnd, aber immerhin genügend Abstand zu den restlichen Teams. Der an diesem Tag wirklich nicht zu beneidende Oberschiedsrichter Neuland verkürzt definitiv auf 2 Durchgänge: Also Gas geben, Konzentration hoch halten und Feuer! Die Startspieler der Company erwischen einen guten Auftakt: T. Greiffendorf liegt nach 9 Bahnen mit 2 Schlägen vor O. Klassen, U. Ludwig kann D. Hense knapp distanzieren. Am Ende der Runde steht eine blaue 24 auf Greiffendorfs Protokoll – die einzige des Turniers! Klassen muss abreißen lassen und verliert mit seiner 29 5 Schläge. Ludwig kann ebenfalls einen Schlag Vorsprung ins Ziel retten: Hardenberg liegt vorne und auch auf der Anlage gibt es von den Teamkameraden nur positive Signale. Als sogar M. Koziol, mit 9 Zweiern auf der ersten Hälfte gestartet, seine Paarung knapp gewinnen kann, beträgt der Vorsprung zeitweise 8 Schläge – da darf eigentlich nichts mehr anbrennen. Als H. Erlbruch die letzte Bahn verwandelt sind es 4 Schläge und die ersten 10 Punkte der Saison können unter schwierigen Bedingungen gesichert werden. Mainz verschenkt den eigentlich sicheren 3. Platz durch eine 39 von Max Herrmann. Dormagen kämpft verbissen, muss aber den Niendorfern mit einem Schlag Rückstand den dritten Platz überlassen. Künzell zahlt das Lehrgeld eines Aufsteigers – wird trotz passablen Spiels mit 7 Schlägen Rückstand Letzter.

Der Wettkampf der Damen ist von großer Nervosität der Neulinge, aber auch einiger arrivierter Spielerinnen geprägt. Einzig die Mainzerinnen mit Topscorerinn A. Kobisch (51 Schläge) liefern ein adäquates Resultat ab und führen bereits nach Runde Eins mit 12 Schlägen. Durch ihrem 80er Durchgang in Runde Zwei gewinnen sie sicher mit 27 Schlägen Vorsprung vor Göttingen, die nach verpatztem Start ihre Form finden und sich auf Rang 2 vorschieben können. Olching etwas überraschend dritter. Die Teams aus Schwaikheim/Ludwighafen und Cuxhaven abgeschlagen auf den Rängen 5 und 6.

Die Saison T-Shirts der Company sind bei unserem Werbepartner AD2222 erstmals käuflich zu erwerben: http://de.dawanda.com/product/50464202-AD-T-Shirt-minigolf

Reisinger Bälle von der Company gespielt:

2: Jure2
3: BO
4: Cupmonster blau GL
5: BM2011 GX
6: FfK gelb KL
10: Witten1 GX
11: 98/2, Arheilgen 2009
12: WM Walter Erlbruch KL, Turbo4
14: Reisinger Proto gelb ML, SEM
16: PinkyDiver MR
17: FfK gelb
18: Caddy M

» Ergebnisliste des 1. Spieltags ( PDF)
» Impressionen vom Spieltag
Autor: uweL.
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