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BL: Das Finale26.06.2013
Nach den beiden Spieltagen auf bekanntem Terrain in Bad Münder, fand das Bundesliga-Finale auf der noch unbekannten Filzanlage im Sächsischen Flöha statt. Erst 2 Wochen vor dem Wettkampf gab es vom Bundesliga-Manager Missionier Entwarnung: Die bei der Flut weggeschwemmte Anlage würde zum Spieltag zur Verfügung stehen. Wenn man die Bilder gesehen hat, ein bewundernswerter Kraftakt der Organisatoren – faktisch jede Bahn musste neu verlegt und frisch lackiert werden.

Allerdings sind die Bahnen am Auestadion nicht neu, sondern haben bereits einen Umzug hinter sich und sind 15 Jahre alt. Typisch für Filzbahnen mit Holzunterbau, dass sie sich mit der Zeit in der Mitte absenken. Jetzt kam aber erschwerend dazu, dass sie mehrere Tage im Wasser aufgequollen waren und bei Temperaturen von über 40 Grad in der Sonne langsam durchtrockneten und sich setzten.

Eigentlich bedienen alle Bahnen das selbe Muster: Vorne eine Wanne und der Endkreis ein Trichter mit leicht erhöhtem Loch. Nicht, dass das Spiel damit zum Selbstläufer wird, aber gerade an den klassischen Einschlagbahnen Flipper, Örkel, Kackloch und der 18 konnte man bei langsamen Spiel wenig falsch machen. Der Topball auf der Anlage ein Glasstein: Einfach zu handeln und optimal um die Kullerrückläufe mitzunehmen. Die Schwierigkeit: Auch während des Turnierverlaufs verschwanden Rückläufe völlig (RitterSport) oder tauchten aus dem nichts auf (Rinne), veränderte sich das Bandenverhalten eines Glassteins (Wichsknick).

Beim Hardenberger Team – bereits nach Spieltag 5 als Deutscher Meister feststehend – spielte diesmal Timo Greiffendorf auf der Ersatzposition. Die neue Doppelspitze Mann/Ludwig leistete aber großartige Arbeit und am Ende siegte die erste Drei mit deutlichen Vorsprung. Leider war dieses aber auch der Grund dafür, dass Hardenberg am Ende nur den 2. Platz belegen konnte: Die beiden Schlussrunden der Arheilger (159, 157) konnte die Company nicht kontern – da half auch die 75 der 3 Startspieler in Runde 4 nichts.

Ansonsten war entspanntes Ausgolfen bei bestem Wetter angesagt. Die Entscheidung um den Relegationsplatz fiel bereits früh in Runde 1: Niendorf lag bereits hier nach einer indiskutablen Leistung und einem 198er Durchgang 28 Schläge hinter Dormagen.

Bei den Damen ein ähnliches Bild: Zwar landeten die Mainzerinnen einen Start-Ziel-Sieg, am der erneuten Meisterschaft der Göttinger Damen änderte dies aber nichts mehr. Dafür ein spannender Kampf um die Bronze-Medaille: Am Ende entschieden 2 Schläge den Podestplatz für Cuxhaven.


(Un)sportlich:

Eine Aue ist die vom wechselnden Hoch- und Niedrigwasser geprägte Niederung entlang eines Flusses...

Rekord: Der Bundesligaspieltag endete für alle Beteiligten um 16:00 Uhr. Die Herren hatten die 4 Filz-Runden bereits nach 7 Stunden hinter sich gebracht.

Flöha verliert im Spitzenspiel der Kreisoberliga gegen Frankenberg durch 2 Tore in der 88. und 90. Minute mit 2:3.

Rechtsanwälte und die Polizei haben unter Alkoholeinfluss Probleme mit der Sozialkompetenz.


Reisinger Bälle von der Company gespielt:

Einfach-Tor: Glasstein
Geldsack: Glasstein
Doppel-Tor: C0, Arheilgen2009
Brücke: Monrepos
Örkel: Glasstein
Optische: Piepen1.0, Glasstein
Absatz: Piepen1.0
Briefkasten: Glasstein
RitterSport: Glasstein
Gentleman: WM Walter Erlbruch KX
Rinne: Glasstein
Kackloch: R14
Wichsknick: Glasstein


» Ergebnisliste des 6. Spieltags ( PDF)
» Impressionen vom Spieltag
Autor: uweL.
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